Autor: | Kategorie: Frachtenbörsen News |

Die Transportwelt wird durch u.a. steigendem Ölpreis, Mautabgaben und Nachwuchsmangel stark beeinflusst und bereitet so manchem Disponenten Kopfzerbrechen. Kommen noch Leerfahrten hinzu, heißt es auf die Zähne beißen und telefonieren. Leerfahrten sind im Transportwesen ungern gesehen und man versucht sie zu vermeiden, so gut es geht. Eine gute Alternative sind Frachtenbörsen.

leerfahrt-vermeiden_copyrightTimoCom

Disponenten planen ihre Aufträge so, dass so wenige Leerfahrten wie möglich zustande kommen, da Leerfahrten Fahrten sind, an denen man nicht verdient, sondern noch drauf zahlt. Die Ladung wurde beim Kunden abgegeben und nun muss der LKW wieder zurück oder weiterfahren, um woanders eine Ladung abzuholen. Diese Fahrt findet meist ohne Ladung statt, es sei denn der Kunde hat noch etwas, das in den Heimatort des LKW gebracht werden muss. So kann die Rückfahrt finanziert werden und ökologisch wie ökonomisch gesehen, wird eine Fahrt eingespart.

Rund ein Fünftel der jährlich durch Deutschland fahrenden LKW sind leer und jede Leerfahrt kostet. Seit es Frachtenbörsen gibt, konnten die Leerfahrten reduziert werden. Dennoch sind es zu viele. Im Fernverkehr liegt der Leerkilometer-Anteil bei 10,4%. Gesamt: 37,6%.

Wie kann man Leerfahrten denn vermeiden? Ein unvermeidbares Werkzeug hierzu sind die bereits erwähnten Frachtenbörsen geworden. Hier können Disponenten ihre Ladung oder Fahrt anbieten. Auch kurzfristig. Die besten Geschichten schreibt die Frachtenbörse. Schauen sie selbst.

Frachtenbörsen sind ein unverzichtbares Mittel zur Vermeidung von Leerfahrten geworden und mittlerweile von unterwegs abrufbar. Kurzfristige Lücken können je nach Angebot und Nachfrage gestopft werden. Die Lage der Wirtschaft ist ebenfalls ersichtlich. Viele Frachtangebote bedeuten eine hohe Produktion und Nachfrage. Viele Laderaumangebote bedeuten allerdings einen Überschuss an leeren LKW, was eine maue Produktion und Nachfrage bedeutet. Durch diesen Trend können Disponenten ebenfalls besser reagieren.

 

Quelle: bgl-ev.de, timocom.com