Autor: | Kategorie: Transport News |

Die Aussichten sind gut.

2013 war ein gutes Jahr. Die Wirtschaftslage hat sich entspannt, die Auftragsbücher füllen sich und den Schwung des Dezembermonats nehmen wir nun mit in 2014. Wie jedes Jahr im Jänner ändern sich die Spielregeln. Mal sind wir stärker, mal weniger stark betroffen. Das größte Fragezeichen für 2014 steht allerdings vor der Maut für PKW in Deutschland. Kommt sie oder nicht und wenn ja, in welcher Form? In vielen europäischen Ländern zahlt jeder seinen Beitrag zur Instandhaltung und Ausbaus des Straßennetzes.

Zu Jahresbeginn ändert sich nun Einiges. In Italien wurden die Mautgebühren unterschiedlich stark angehoben: Wer die Brennerautobahn A22 nutzt, zahlt nun 1.63% mehr und wer von Padua nach Venedig fährt oder anders herum, zahlt statt 95Cent nun drei Euro!

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In der Slowakei ändern sich ebenfalls die Gebühren für alle Fahrzeuge ab 3.5t zulässiges Gesamtgewicht. Geändert haben sich das Straßennetz der sogenannten „begrenzten Straßenabschnitte“, die Höhe der Mautsätze, die Kontrollen der Mauterhebung, das System der Zuteilung von Mengenermäßigungen und die Emissionsklassen der LKW.

Das Mautnetz wird um 234km in der ersten Klasse erweitert. Dazu gehören die Autobahnen D1 und D2. Straßen die letztes Jahr noch maut-frei waren, werden nun gebührenpflichtig. Vielfahrer werden entlastet und erhalten eine Ermäßigung. Fahrzeuge der Emissionsklassen Euro 5 und 6 sowie EEV zahlen bei Fahrten in der Slowakei ab 2014 weniger Maut, für alle anderen LKW-Emissionsklassen werden gegenüber 2013 höhere Mautgebühren genommen.

In nächster Zeit muss man sich auf vermehrte Kontrollen auf slowakischen Straßen einstellen. Strafen für Mautvergehen wurden ebenfalls angepasst.

 

Quelle: http://www.aisoe.at