Autor: | Kategorie: Frachtenbörsen News, Lagerbörse, Transport News |

Ladungsdiebstahl und –beschädigung; hiermit müssen Spediteure sich öfter beschäftigen als ihnen lieb ist. Wer kommt für den verursachten Schaden auf und wer haftet im Falle eines Diebstahls? Das Internet wird immer häufiger für Frachtenvergaben genutzt und bietet Platz für schwarze Schafe. Die Unternehmen TimoCom und Schunck haben einen Sicherheitscheck zur Vermeidung von Ladungsdiebstahl zusammengestellt.

IMG_5134_swDie Kosten, die durch Ladungsdiebstähle entstehen, liegen in Europa bei mehr als 8,5 Milliarden Euro. Die Deutschen müssen Schäden in Höhe von 1,53 Milliarden Euro verkraften, europaweit Platz 2. Wer kommt für die Schäden und Diebstähle auf? In den meisten Fällen ist es die Versicherung, die für die Schäden aufkommt, doch in vielen Fällen bleibt der Spediteur auf den Kosten sitzen und muss den Schaden ersetzen.

Der internationale Assekuranz-Makler OSKAR SCHUNCK AG & Co. KG und die TimoCom Soft- und Hardware GmbH haben Informationen zusammengestellt, wie man sich schützen kann. Alles fängt bereits beim Kundenkontakt und der Frachtenvergabe an. „Einen 100-prozentigen Schutz vor Kriminellen wird es auch mit unserem Sicherheitscheck leider nicht geben“, sagt Peter Kollatz, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Verkehr und Logistik bei der Schunck Group.

Die Frachtenbörsen sind für viele ein zweischneidiges Schwert: für die einen geht es nicht ohne, für die anderen sind zu viele Sicherheitsbedenken da, da alles anonym und eine falsche Identität schnell erstellt ist. Frachten werden vergeben, Fahrzeuge werden angeboten und man kennt sich nicht persönlich. Deswegen empfehlen beide Unternehmen dringend Lieferdokumente und Personen zu überprüfen, bevor die Ladung übergeben wird. Zudem sollen bei Erstkontakt E-Mail-Adressen und Telefonnummern auf Echtheit überprüft werden. Die vollständige Liste finden Sie hier.

Die TimoCom prüft Ihre Kunden bevor die Frachten- und Lagerbörse genutzt werden kann. Wer das Truck & Cargo Portal der TimoCom nutzen will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B mindestens sechs Monate als Frachtführer tätig sein. Zusätzlich werden Unterlagen eingefordert und geprüft. Bei grünem Licht kann das Portal genutzt werden.