Autor: | Kategorie: Transport News |

Die Zahl der Unfalltoten ist zurück gegangen und ist so niedrig wie seit Aufzeichnungen der Daten nicht mehr. Dies ist jedoch kein Grund sich zurückzulehnen und nicht weiter an Technik zu feilen. Im Gegenteil, jeder Unfall und jedes Opfer sind ein Unfall und ein Opfer zu viel. Um die Situation auf den Straßen noch sicherer zu machen und das Fahren zu erleichtern gibt es mehr Technik in den Fahrzeugen, PKW wie LKW.

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Vor einigen Monaten wurde das neue Assistenzsystem „Dynamic Steering“ vorgestellt. Hierdurch werden die Fernfahrer durch einen kleinen Motor an der Lenkung bei der Führung des Fahrzeugs bei langsamen Geschwindigkeiten unterstützt. Es sei möglich das Fahrzeug mit einem Finger zu lenken. Sicherheitsforscher von Continental und der TU Darmstadt haben ein Assistenzsystem entwickelt, mit dem Unfälle durch Unachtsamkeit der Fahrer reduziert werden sollen: „Driver-Focus“. Das System überwacht die Augen und die Blickrichtung der Fahrer ebenso Fahrzeuge oder Hindernisse neben dem Fahrzeug.

Das System ist mit den schon eingebauten Assistenzsystemen im PKW wie LKW verbunden. „Wir kombinieren hier die Informationen des Abstandsregeltempomaten mit denen der Infrarotkamera im Innenraum“, erklärt Bolton. „Das Gleiche können wir auch mit den Informationen des Spurhalteassistenten machen.“ Ein Teil der Technik ist bereits im Fahrzeug vorhanden, Neuzulassungen sollen mit der Technik ausgestattet werden.

Richtet der Fahrer seinen Blick von der Straße und es könne sich eine Gefahrsituation entwickeltn, leuchten LEDs auf und weisen den Blick des Fahrers wieder auf die Straße. Sollte der Fahrer weiterhin nicht nach vorne schauen, wechselt das LED die Farbe. Von weiß nach Gelb, nach Rot. Die LEDs leuchten auch zur Vorsorge auf, wenn zu spät gebremst werden sollte. Dadurch können Unfälle vermieden werden.

Viele Fahrer schalten die Assistenzsysteme ab, da sie zu schnell reagieren und dadurch den Fahrer nerven oder auch nervös machen. Im Ernstfall hätte es geholfen. Die Systeme müssen wie jedes Auto eingefahren werden. Die Systeme lernen und lassen dem Fahrer mit der Zeit mehr Freiheiten. Selbstverständlich greifen sie in Gefahrensituationen. ein Beispiel: der Abstand wird eingehalten, man möchte nur kurz etwas aus der Tasche holen und auf einmal blinkt es, weil man zu weit nach links abgedriftet ist oder der Vordermann bremst und sich der Abstand somit schnell verringert. Das System warnt frühzeitig vor dieser Unregelmäßigkeit und kann in Zusammenarbeit mit dem Bremsassistenten und dem Fahrer Unfälle vermeiden und Leben retten.

 

Quelle: spiegel.de, heise.de