Autor: | Kategorie: Transport News, Umwelt & Logistik |

Meteorologen prognostizieren einen der kältesten Winter doch bisher war hiervon glücklicherweise nichts zu spüren. Der November ist einer der trockensten uns sonnenreichsten der letzten Jahre. Aber was, wenn der Winter kommt? Ist das Fahrzeug winterfest? Wenn das Fahrzeug bei Kälte nicht anspringt muss es die Batterie sein? Nein, es kann auch der Kraftstoff schuld sein.

Der Winter macht jedem zu schaffen, Mensch wie Maschine. Fahrzeuge springen nicht und Fahrer rufen verzweifelt beim ADAC an. Dass der Wagen nicht anspringt muss nicht daran liegen, dass die Batterie streikt, es ist auch möglich, dass der Dieselkraftstoff zu dickflüssig geworden ist und somit den Motor und den Filter lahm legt. Das Paraffin flockt auf und verklebt Kraftstofffilter wie Einspritzanlage.

Das Einzige, was man hierbei machen kann: Geduld! Und den Wagen auftauen lassen, aber Vorsicht bei den Methoden! Ein Gasbrenner eignet sich nicht.

Vor ein paar Jahren war es noch möglich im Winter Benzin dem Diesel beizumischen, damit der nicht fest friert. Heutige Dieselmotoren vertragen das Gemisch nicht und man eine Generalüberholung kann vorgenommen werden. Dank der DIN EN 590 muss der zwischen dem 17. November und dem 29.Februar verkaufte Diesel eine Fließgarantie bis zu minus 20Grad aufweisen. Tankstellen werden mit dem sogenannten Winterdiesel  meist schon sechs Wochen vorher beliefert.

Wie kommt man nun sorgenfrei durch den Winter?

Am besten den Kraftstofffilter austauschen und die Kraftstoffanlage von Wasser befreien. Bei niedrigen Temperaturen gefriert dort das Wasser und verstopft den Kraftstofffilter und der Wagen bleibt stehen. Wenn man das Fahrzeug abends abstellt, am besten an einem windgeschützten Ort, überdacht oder in der Garage. Steht das Fahrzeug ungünstig, kann die Temperatur des Kraftstoffes durch die Einwirkung des Windes um fünf Grad niedriger liegen als die angezeigte Außentemperatur.

Was, wenn mir das Fahrzeug unterwegs ausgeht?

Das Unfallrisiko im Winter ist aufgrund der Witterungsverhältnisse höher. Die Straßen sind nass, im Herbst durch das Laub rutschig und im Winter glatt. Wenn es nun sehr kalt ist und der Fahrtwind die Temperatur noch weiter drückt, besteht die Gefahr, dass der Bremsdruckverstärker aussetzt oder auch die Servolenkung versagt. Was ebenfalls passieren kann, wie bereits oben geschrieben, dass der Motor ausgeht, da die Kraftstoffzufuhr nicht ausreichend ist. Da der Winter vor der Tür steht, sollte man nun noch einmal alles überprüfen.